Democrcy Online Radio (DORA) jetzt im Netz

Seit dem 18. Dezember ist der neue Internet-Radiosender Democracy Online Radio (DORA) im Netz und sendet mittlerweile auch regelmäßig. Unter http://s7.pop-strea,.de:7580 gibt es engagierte Musikmacher zu hören, die mehr spielen, als die üblichen Verdächtigen. Montags und Dienstags auch mich ;o)

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Auch bei Schnee und Kälte…

Gießen, 24. November 2008.


http://lux.im.web.googlepages.com/081124GIAG.jpg

Auch bei Schnee und Kälte: die Montagsdemonstranten beim Materialverteilen vor der GIAG – von einigen Besuchern mit aufmunternden oder auch anerkennenden Worten bedacht.

(Quelle: Giessener Montagsdemonstranten)

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Union in Angst

Die Linke hat ihren ersten Parteitag in Lollar beendet. Offen bleibt die Frage in welcher Richtung sich diese Partei entwickeln wird. Zwischen Anpassung und Bewegung sucht sie ihren Weg, in der Hoffnung, dass keines von beiden völlig auf der Strecke bleibt.

Die Medien sprechen jedoch eine deutliche Sprache:

(Wulf) „fürchte um Deutschland, weil er wisse, wohin die Reise mit der Linkspartei gehen würde,“ ist ja wohl eine schöne Floskel um nicht darauf eingehen zu müssen, weshalb Roland Koch seine Mehrheit in Hessen einbüßte. Dass die CDU nun als Reaktion auf etwas aufschreit, das für ihren Machterhalt in Hessen ein Problem darstellt, kann nicht davon ablenken durch welche Politik Die Linke in Hessen ins Parlament gelangte: Durch die Politik des ‚Brutalstmöglichen‘ nämlich. Da wäre etwas Reflexion durchaus angebracht.

„Nach Ansicht des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller würde eine rot-rote Zusammenarbeit in Hessen die Große Koalition im Bund infrage stellen.“

Ob die Drohung des Peter Müller jedoch tatsächlich dazu angetan ist, das Vertrauen in Herrn Koch und seine Regierung zu bestärken, scheint doch eher fragwürdig. Falls sich jedoch die SPD von der Union in dieser Art bedrohen lassen würde, hätte sie wohl ihre politischen Hausaufgaben versäumt.

Insofern bleibt die Entwicklung abzuwarten.

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Fredrik Strand Hallands CD „Beautiful Day“

In seiner Heimatstadt Bergen und der Provinz Hordaland in Norwegen nennt man ihn
‚Bluefredrik‘. Über Norwegens Grenzen hinaus ist er dabei, mit seinem Namen
Fredrik Strand Halland (Band) aufhorchen zu lassen. Dazu beitragen wird mit
Sicherheit sein im Herbst 2007 erschienenes Debut-Album „Beautiful Day“, das die
Musik des begnadeten 14-jährigen Jungmusikers in alle Welt tragen wird.
Fredrik läßt, zusammen mit seiner Band (Frank Halland/Bass, Harald
Dahlstrøm/Keybords und Zsolt Meszaros/Drums) den berühmten Funken der
Begeisterung für die Musik des Blues und Bluesrock überspringen. Mit
erfrischender Spielfreude, Virtuosität und Emotionalität zieht er die Menschen
nicht nur auf seinen Konzerten sondern auch hier auf der CD mit seinem
Gitarrenspiel in den Bann. Man kann sie förmlich fühlen, die Liebe und Hingabe
zur Musik. Fredrik verleiht jedem Ton in geheimnisvoller Art und Weise eine
klangliche Leuchtkraft von immenser Intensität, wie ich es bisher nur sehr
selten bei anderen Künstlern, insbesondere seines Alters, erlebt habe. Dies gilt
auch für seine zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch nicht voll ausgereifte Stimme,
die einen immer wieder in größtes Erstaunen versetzt und wunderbare Akzente zu
setzen vermag.

Stevie Ray Vaughan
ist eines von
Fredriks inspirativen Vorbildern. Das ist nicht zu überhören. Aber auch
vollkommen in Ordnung. Ich möchte sogar so weit gehen und behaupten, dass hier
nun eine klaffende Lücke geschlossen wird, die in der Blues-Welt seit Stevie
Rays Tod schmerzte. Dafür stehen Stücke auf der CD wie /Cold Shot/, /Texas
Flood/ oder /Pride And Joy/. Doch auch die eigenen Lieder, die aus der
Zusammenarbeit mit den Bandmitgliedern entstanden sind, ziehen einen sofort in
den Bann und lassen einen nicht mehr zur Ruhe kommen. Groovender
Electric-Blues-Rock versetzt mit frechen Funkspritzern.

Fredrik Strand Halland gehört zu einer jungen Generation von Musikern wie auch
Eric Steckel oder
Grant Austin Taylor, die nicht nur dazu auserkoren ist, den „Spirit of Blues“
eine Generation weiterzutragen sondern ihn auch auf ihre Art interpretieren werden.
Das ganze Projekt kommt, auch was Aufnahme, Performance und Gestaltung der CD
anbelangt, sehr professionell daher. An „Beautiful Day“ kommt niemand, der etwas
auf Blues hält, insbesondere auf Electric Blues, vorbei.
Wer einmal reinhören möchte, kann dies auf Fredriks Seite bei MySpace
tun. Zu beziehen ist die
Scheibe direkt auf seiner norwegischen Seite: http://www.bluefredrik.com
.
Weitere Infos gibt’s bei Interesse auch noch auf der USA-Fansite
(www.fredrikstrandhalland.com ) und seinem
deutschsprachigen Blog (www.fredrikstrandhalland.wordpress.com
).

Mit bestem Dank an © Hanno Borchert (Hamburg)

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Neonazis in den Medien

„Mit Bierflaschen und einem Spaten sollen sie zugeschlagen haben: Bei einem Überfall von Rechtsextremisten auf ein Sommercamp der Linken in Nordhessen wurde ein 13-jähriges Mädchen lebensgefährlich verletzt. (…) Der Sprecher des hessischen Innenministeriums, Thorsten Neels, kritisierte den Landesverband der Linken für seine Informationspolitik. Man sei „äußerst irritiert“ darüber, dass der Verband bereits vor der Staatsanwaltschaft über den Fall berichtet habe. Damit habe die Linke Informationen verbreitet, die das Ministerium nicht öffentlich an die Obleute der Landtagsfraktionen im Innenausschuss gegeben habe.“

So berichtet es der Spiegel. Und es ist wahr: Die Medien haben endlich beschlossen von den Gräueltaten der Neonazis auch zu berichten – nicht ganz freiwillig, aber immerhin.

Es ist wahrlich befremdlich, wenn sich ein Mensch einbildet politisch legitimiert zu sein ein schlafendes Kind mit einem Spaten zu misshandeln. Noch mehr versetzt jedoch in Grauen, was denn diejenigen dazu zu sagen haben, die beständig in Hetzkampagnen den Eindruck hinterließen, bei politisch linken Parteien und deren Anhängern handele es sich um minderwertige und in ihrer Meinungsfreiheit nicht ernstzunehmende ‚Unpersonen‘. Dass hierdurch für ‚geistig nicht ganz so ausgestattete Lebewesen‘ der Eindruck entstehen kann, dass ihre Menschenverachtung mehrheitsfähig sei, mag den entsprechenden Politikern bei der Schaffung ihrer Hetze nicht bewusst gewesen sein. Dass man sein Verhalten jedoch auch jetzt noch – da die Folgen klar und unleugbar auf der Hand liegen – nicht im geringsten zu überdenken bereit ist, lässt doch sehr tief blicken.

Interessant daran ist weiter, dass der Sprecher des hessischen Innenministeriums sich darüber ‚irritiert‘ zeigt, dass die Linke über den Vorfall berichtete und er so nicht wieder unter den sprichwörtlichen Teppich gekehrt werden konnte.

Ohne an dieser Stelle weiter auf das unsägliche Verbrechen einzugehen: Solche Arten von Irritationen braucht unsere Gesellschaft öfters, dass irgendwer – entgegen der unter Politikern offenbar so verbreiteten Meinung, man müsse die Bevölkerung nicht informieren – beschließt, dass man nicht alles verheimlichen sollte.

Aber wenn man sich in diesem Falle nun nicht mehr der Informationspflicht entziehen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass dies für die nächsten Neonazi-Überfälle auch gilt. Es bedeutet auch nicht, dass man nun gewillt sei einmal ernsthaft über politische Bildung, Demokratieerziehung, Menschenrechtsbildung und die Schaffung einer durch Bildung fundierten Förderung der Zivilcourage im Sinne einer ‚gelebten Demokratie‘ nachzudenken und die längst notwendigen Schritte unternehmen wird.

Hierzu müssen offensichtlich Regierungsparteien als auch Oppositionsparteien erst durch die Bevölkerung genötigt werden. Aber dass eine Bildung zur Förderung der Zivilcourage erst durch Zivilcourage eingefordert werden muss, lässt doch recht deutlich ablesen, dass hier eine Menge Arbeit zu bewältigen ist…

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Aus für radio2morrow

Ihr habt es alle mitbekommen: radio2morrow ist Geschichte. Der Sender ist ein Lehrstück (oder auch ein Denkmal) dafür geworden, was geschehen kann, wenn Menschen Ihre persönlichen Differenzen nicht unterhalb eines derartigen Projektes einzuordnen gewillt oder in der Lage sind.

Gerüchte kursierten bereits eine Weile, dass der Sender nicht mehr lange machen würde. Letztlich kam das Ende dann (zumindest für mich) derart plötzlich, wie der sprichwörtliche Mann, der den Strom abklemmt. Aus diesem Grunde habe ich auch unbeirrt weiter gesendet und mir gedacht: Wer es ohne mein Zutun schafft sich zu entzweien, kann es auch ohne mein Zutun schaffen sich wieder zu versöhnen.

Da scheint kein Weg mehr hinzuführen! Und so sehr ich auch versucht war, dies nicht auf mich zu beziehen, so war ich doch auch überrascht darüber, wie schnell und plötzlich das Ganze dann doch zu meiner Angelegenheit wurde: Insofern nämlich, dass man dem Sender (und damit selbstverständlich auch mir) „den Saft abdrehte“, sich jedoch niemand mehr verantwortlich fühlte mich über diesen Schritt zu informieren.

Sicherlich könnte man jetzt anmerken, dass es reichlich blauäugig gewesen sei, zu warten, dass sich alles wieder richte und dass das Ende eigentlich vorhersehbar gewesen sei. Wer dies sagt, sagt dies nach meiner Meinung, mit Recht. Dennoch war ich der Überzeugung man könne ein derart gutes Projekt zumindest mit etwas Stil zu einem würdigen Ende bringen – sich zumindest von den Hörern verabschieden und die Moderatoren vorab informieren, ab wann sie nicht mehr Moderatoren dieses Senders seien.

Ohne jetzt einen Verantwortlichen zu suchen, oder irgendein „Fass aufmachen“ zu wollen, was beides – in meinen Augen – zu nichts führt, möchte ich dennoch zu bedenken geben, dass vermutlich nichts dagegen gesprochen hätte, das Projekt zumindest stil- und würdevoll zu einem Ende zu bringen.

So erscheint mir das als ausgesprochen schlechter Stil, den ich so nicht stehen lassen mag. Immerhin stand ich auch lange für diesen Sender mit meinem Namen, mit meiner Stimme, mit meiner Persönlichkeit und mit meinem Gesicht. Für einige Hörer ist dies vermutlich noch immer so. Deshalb habe ich noch eine Abschiedssendung aufgenommen, die versucht, ein stillvolles, würdevolles Ende nachzuempfinden…

Abschiedssendung – part1
Abschiedssendung – part2
Abschiedssendung – part3
Abschiedssendung – part4

Ich hoffe Ihr habt alle reichlich Freude an diesen Dateien!

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So-nett

Seuchen, Elend, Qual und Not

wie schön, dass es vorbei

Geschichte scheint uns leer und tot

längst ists uns einerlei

.

Schmerz, Hunger, Pein und Neid

damit ists längst genug

das passt nicht mehr in unsre Zeit

zum Glück sind wir jetzt klug

.

Um zu vergessen, was mal war

auch das Heute, ist ja klar

schaun wir halt lieber weg

.

Menschen sind jetzt Eigentum

oft müssen sie als Abfall ruhn

unsre Zeit, sie ist so-nett

.

(…) Es gibt die Krankheit, es gibt die Armut, es gibt Gewalt gegen Kinder und die schwachen und wehrlosen Glieder unserer Gesellschaft. Hungernde und erfrierende Menschen existieren tatsächlich in einem der reichsten Länder unseres Planeten. Der Einzelne ist einer Maschinerie unterworfen, die ihm
ursprünglich das Leben erleichtern sollte. Das Individuum ist zum Wegwerfartikel degradiert worden. Dies geschieht wohlgemerkt nicht im Fernsehprogramm, in historischen Büchern oder auf der anderen Seite der Planetenkugel. Dies sind definitiv Eindrücke aus unserer Gesellschaft. Es geschieht, weil sich einige Personen als nicht zuständig empfinden. Andere glauben, dass sie alleine nichts ändern können. Jedes Volk besteht aus einer Unzahl von einzelnen Menschen und es geht tatsächlich jeden an. (…) doch muss ein Lebewesen, welches sich selbst als zivilisiert und intelligent definiert, endlich damit aufhören wegzusehen. Das Leben besteht aus der regen Bewegung von Körper und Geist. Es kann wohl keine sinnvollere, edlere, bessere… Bewegung geben, als unsere Gesellschaft lebenswert zu machen, beziehungsweise sie lebenswert zu erhalten. Und lebenswert muss sie sein für jedes einzelne Individuum und somit für alle!

So schrieb ich es vor etwa neun Jahren auf, so wurde es vor acht Jahren erstmals veröffentlicht, so wurde es vor sieben Jahren abermals veröffentlicht. Gerade eben hatte ich dieses Sonett mitsamt der Randbemerkung wieder vor mir liegen und stellte fest: Es hat sich seitdem einiges geändert. Leider nicht viel zum Vorteil, doch vieles wurde schlechter als zu der Zeit als ich diesen Text schrieb. Oder ist es nicht schlimmer geworden, sondern bin ich selbst bloß aufmerksamer geworden? Oder lässt es sich sonst erklären, dass in unserer Gesellschaft derart viele Schweinereien geschehen, ohne dass sich die meisten Menschen veranlasst sehen auch bloß den Versuch zu machen, sich dem zu widersetzen? Klar gibt es keine Garantie, dass eine Bewegung von Erfolg gekrönt wird. Jedoch kann ich eine Garantie aussprechen, dass sich nichts ändern wird, wenn alle bloß darauf zu warten scheinen, dass jemand anderes aktiv wird…

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Keine Angst…

…das stimmt schon so: Habe das Aussehen dieses Blogs ein wenig aktualisiert. Ihr seid hier total richtig, wenn Ihr die ultimative Selbstdarstellungsseite von Reim-und-Klang besuchen wolltet… ;o)

Was soll ich noch schreiben? Bee welcome – oder wie man das ausdrückt, wenn man sich ausdrücken möchte, sich jedoch nicht ausdrücken kann…

Seht Euch um, fühlt Euch wohl, lasst Kommentare da.

(und ab dem nächsten Posting steht das hier irgendwo weiter unter)

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Eine neue Werbung…

…tut mal wieder Not, glaube ich.

Bunt wie das Leben

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Stilgerecht…

…in den ersten April mit Reim-und-Klang und dem
James Blast Orchester…

jbo.jpg

…keine Panik: Singen werden ausschließlich die Letztge-
nannten… ;o)

Ab dem 31.März 2008, 22 Uhr auf radio2morrow

Ihr hört Reim-und-Klang auf radio2morrow
– weitersagen! 

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